Forschung
Der Forschungsschwerpunkt liegt in der jüngeren lokalen Baugeschichte. Einzelne Ergebnisse sind mit verschiedenen Ausstellungs- und Publikationsprojekten belegt worden. Das wichtigste aktuelle Projekt stellt eine umfassende Würdigung der lokalen Bautätigkeit zwischen 1950 und 2005 dar (Bremen und seine Bauten 1950-2005).
Das Bremer Zentrum für Baukultur sieht das Projekt „Kultur der Einmischung“ (so der Arbeitstitel) als neue Herausforderung an. Initiiert durch den Bremer Senator für Bau, Umwelt und Verkehr wird ein besonderer Aspekt der jüngeren Baugeschichte Bremens aufgearbeitet; die Rolle der zivilgesellschaftlichen Beteiligungsformen in Hinsicht auf Bremer Architektur- und Stadtplanung der vergangenen sechzig Jahre. Die Ergebnisse dieser Recherche werden in Form einer Dokumentation festgehalten, die überparteilich die Aktivitäten der Bürgerbeteiligung bzw. der Akteure in der Kommunalpolitik innerhalb der Bürgerstadt Bremen an exemplarischen Planungs- und Beteiligungsverfahren der Bau- und Verkehrspolitik aufgreifen. Durch die Betrachtung der historischen Entwicklungslinien werden gesellschaftliche und auch politisch-juristische Umbrüche erkennbar, sie erfordern neue Formen einer Stadtentwicklungspolitik, sie können aber auch als Chance verstanden werden, den Bürgern die Mitgestaltung ihrer Stadt durch einen demokratischen Prozess zu eröffnen.
Zu diesem Themenkomplex fand am 31.05.2011 ein "Bremer Stadtdialog" mit dem Titel "Einwände gegen die Stadtplanung; Bürgerinitiativen - Chancen und Widersprüche" statt. Dort wurde das Projekt durch Jörn Tore Schaper vorgestellt.
Seinen Vortrag "Kultur der Einmischung" können Sie hier einsehen.
