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Galopprennbahn Bremen – Ein Stadtteil von morgen

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 22. Februar 2017, 18:00 Uhr
Ausstellung: 22.02.2017 bis 08.03.2017
Ort: School of Architecture, Galerie, AB-Gebäude,
Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
28199 Bremen

Die Renaissance des Städtischen führt mittlerweile zu einem kollektiven Ringen um die innerstädtischen Lagen. Das rare Gut der Stadt der kurzen Wege wird zum Ideal der Nachhaltigkeit: Das Sinnbild einer gleichermaßen am Ökologischen, Gesellschaftlichen und Ökonomischen ausgerichteten Erneuerung. Der sogenannten „Altstadt“ sind ebenso gute neue Quartiere gegenüber zu stellen. Die hierzu strategisch richtigen Orte können nur im Weichbild der Großstadt liegen, einer ohnehin verbrauchten Landschaft im suburbanen Raum. Hier geht es darum, vorhandene lokale Qualitäten zu bündeln und dem Ganzen einen tieferen Sinn zu geben: Einen Ort für einen neuen Anfang!

Mit der Galopprennbahn in Bremen steht nach der Überseestadt eines der größten Stadtentwicklungsgebiete in Bremen mit 45 Hektar zu Disposition. Die vorhandene Nutzung soll schon bald aufgegeben werden. Gerade mit der Nachbarschaft zur Neuen Vahr und den Mercedes-Benz-Werken stellt sich hier die Aufgabe nach einer zeitgemäßen Stadtentwicklung in gut fünf Kilometer Entfernung zur Bremer Innenstadt.
Strategien für eine wieder nutzungsgemischte Stadt, der unterschiedlichsten sozialen Gruppen, eine Stadt für Kleinökonomie und eine „Arrival City“ möchten wir zur Diskussion stellen. Perspektivisch wollen wir Migration als Impuls der Selbstständigkeit verstehen, die Parzelle als Träger von Identität und Anpassungsfähigkeit, zugleich einem klaren und thematisch eigenständigen öffentlichen Raum städtebaulich zu einer Setzung verhelfen.

Studenten:
Amila Haq, Sascha Diestel, Leon Gehse, Cagla Gökalp, Julia Fluegger, Anastasia Kamenski, Julian Klein, Jan-Henning Laser, Lena Niemeyer, Nicolas Padinha, Christina Paul, Theresa Purk, Stephan Rump, Faisal Safaruddin, Bjarne Voigt, Julia Weber und Dennis Witte.

In Zusammenarbeit mit Dirk Janssen, Koen Van Bockstal (Universiteit Antwerpen) und Christina Kautz, Landschaftsarchitektin.

Organisation: Prof. Klaus Schäfer, Hochschule Bremen

Einladungskarte